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Kommentar von Rainer |

Voltaire sagte: "„Das Recht zu sagen und zu drucken, was wir denken, ist eines jeden freien Menschen Recht, welches man ihm nicht nehmen könnte, ohne die widerwärtigste Tyrannei auszuüben. Dieses Vorrecht kommt uns von Grund auf zu."
Karl Popper sagte: " In Offenen Gesellschaften ist im Gegensatz zu ideologisch festgelegten, geschlossenen Gesellschaften, die einen für alle verbindlichen Heilsplan verfolgen, ein intellektueller Meinungsaustausch gestattet, der auch kulturelle Veränderungen ermöglicht. Daher sind Meinungs-, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit sowie eine strikte religiöse Neutralität von grundlegender Bedeutung für Offene Gesellschaften."
Ich wünsche Ihnen eine fruchtbare und friedliche Lesung im obigen Sinne.
Mit besten Grüßen
R.P.

Kommentar von Arnauld de Turdupil |

> "Die Lesungen finden statt."

Ich möchte Ihnen zu Ihrer "Halsstarrigkeit" gratulieren und Ihnen auch danken, dass Sie den erpresserischen Buntschranzen-Attacken gegen die Meinungsfreiheit standhalten. Viele ähnlich denkende, der Meinungsfreiheit, der Demokratie, dem Recht und dem 'Ethos des Miteinander' verpflichtete Zeitgenossen knicken oft angesichts solch handfest vorgeführter "bunter Argumente" ein. Diese "Argumente" antifantischer, kirchlicher (!?), gewerkschaftlicher und "aktivistisch-interessierter" Kreise erzeugen Furcht vor Ausgrenzung und dem Verlust der wirtschaftlichen und persönlichen Existenz durch Gedankenlosig- und Bösartigkeit (immer unter dem Banner des angeblich kollektiv Erwünschten/Korrekten). Doch das vermeintlich Gute bemüht gemeingefährliche Taten und Boykottaufrufe. (Dass Weine, Schinken und weitere Köstlichkeiten in gewissen benachbarten maghrebinischen Import-Kolonien als "haram" und als Dorn im Auge des wahren ******** gelten, ist für Ihr Geschäft bestimmt "nicht hilfreich", wie die Chancelorette im Zusammenhang mit Thilo Sarrazins erstem Buch der "Gesellschaft" zu soufflieren suchte).

Niemand ist verpflichtet, die (imho klugen und integeren) Darstellungen, Thesen, Zahlen/Extrapolierungen und Vorhersagen eines Thilo Sarrazin für gut zu befinden, trotzdem müssen auch dem schrägen Mainstream ergebene Jünger*Innen der bunt-gegenderten Political Correchtness unerfreuliche Meinungen tolerieren.
Weil gerade die "toleranzbewegten, toleranzheischenden und rundum offenen Buntaktivisten" abweichende Meinungen mithilfe zunehmender Gewalttätigkeit bekämpfen, so zeigt sich auch, dass diese Leute ideologisch vernagelt sind und v.a. unfähig zu klaren und sinnvollen Gedanken. Man sollte vor Dummheit nicht kuschen und weil Sie dies nicht tun, sende ich Ihnen meine Zeilen. Bitte halten Sie durch, Ihre Unerschrockenheit - besonders im lokalen Umfeld - ist immens wichtig, die tumbe Einheitsdenke wird nicht akzeptiert!
Falls sich die Glasbruchversicherung nach weiteren "Kristall-Aktionen" weigern sollte, weiter zu zahlen, dann eröffenen Sie doch ein Spenden-Konto und posten es auf Ihrer Seite, damit man Ihnen z.B. via Paypal Solidarität bekunden kann. Ich würde sicher beitragen.

Mit freundlichen Grüssen
Arnauld de Turdupil

Kommentar von Bernd Ulrich |

Diejenigen, die gegen Sarrazin krakeelen, ihn mundtot machen wollen und sein Publikum vergrämen, diese Herrschaften sollten sich endlich mal die Mühe machen und seine Bücher studieren. Um dann, wie schon damals die SPD-Kommission, festzustellen, daß nichts, aber auch gar nichts darin steht, was auch nur im geringsten einen Parteiausschluss rechtfertigen könnte. Also kein Rassismus, keine Volksverhetzung. Aber dazu ist die Disziplin notwendig, sich durch das 400-Seiten-Werk hindurchzuarbeiten. Das ist mühsam, denn im Zeitalter von Twitter, Whatsapp und SMS schaltet sich bei vielen Zeitgenossinnen und Genossen der Denkapparat nach 140 Zeichen automatisch ab. – Tatsächlich ist Sarrazin bis heute fachlich nicht widerlegt worden. Kein Wunder: Zitiert er in seinen Werken doch nur den aktuellen Stand der Wissenschaft. Aber im postfaktischen Zeitalter kommt nicht jeder damit klar. Statt dessen wird lieber ungeprüft das aufgenommen, was aus zweiter Hand kolportiert wird. Damit erspart man sich die eigene Denkarbeit. Ideologen nutzen diese Denkfaulheit geschickt aus. – Der einzig ernsthafte Versuch, Sarrazin zu widerlegen, stammte seinerzeit von Naika Foroutan. Und dieser Versuch ging bekanntlich gründlich daneben.

Kommentar von Martin Apfelbauer |

Demokratie lebt von Meinungsfreiheit. Herr Sarrazin ist jedoch ein rechter Demagoge der mit rassistischen Argumenten auszugrenzen versucht und eine Spaltung der Gesellschaft provoziert. Seine Meinung verkauft er als Fakten, viele seiner Fakten würden einem Faktencheck oder in einer kompetent besetzten Podiumsdiskussion nicht standhalten. Deswegen liebt er auch, in kleinem Kreise Monologe zu führen.
Wenn eine kleine Weinhandlung diese Produktion und Verbreitung von rassistischem Gedankengut unterstützt, ist dieses kein Zeichen von gelebter Demokratie, sondern zeigt deutlich, welcher Ideologie die Besitzer der Weinhandlung nacheifern.
Ich persönlich bin gegen Blockade oder Sabotage und gegen z.B. Stinkbomben an Weckern, so wie neulich in der Buchhandlung. Aber wie viele andere werde ich mich dafür einsetzen, dass die ideologische Orientierung der Weinhandlung "feinstil" dem Stadtviertel und Weinliebhabern in Düsseldorf bewusst wird. Dann können sie (ganz demokratisch) entscheiden, ob sie in diesem Laden weiter einkaufen wollen.
Da sich evtl. der Kundenstamm dezimieren wird, empfehle ich, passend zur Ideologie, das Sortiment auf reinrassige deutsche Weine, vielleicht auch nur Weissweine umzustellen.

Kommentar von Wolfgang Goebel |

Hallo Frau Watzenberg, Hallo Herr Breitfeld,
Demokratie heißt, dass man auch die Meinung anderer tolerieren muß solange sie sich im Rahmen unserer Gesetze bewegen.
In sofern finde ich es sehr gut, daß sie ihr Geschäft einem breiten Spektrum der Meinungsäußerung zur Verfügung stellen. Machen sie bitte weiter so.
Wolfgang Goebel

Kommentar von Ulrich Bausch |

Schön, auf diesem Wege von der Existenz Ihres Lokals zu erfahren. Ich möchte mit Freunden in den nächsten Tagen mal hinkommen und Weine probieren. Aber auch natürlich, um Ihnen unsere Solidarität im Fall Sarrazin zu bekunden. Genau wie bei dem Kuchenwerfer in der Meyerschen Buchhandlung greift man gerne zu (noch) verbalen Attracken, wenn echte Argumente fehlen. Lieber anstoßen auf Meinungsvielfalt und besonders Meinungsfreiheit!

Kommentar von Sabine aus HH |

Vielen Dank, dass Sie in Ihrem FeinStil den zukünftigen (Möchtegern-) Meinungs- und Gesinnungsdiktatoren die Stirn bieten, gerade weil diese sich mehr durch Parolenklopfen und Gewalttätigkeit auszeichnen als durch sinnvolle Argumentation und der Ausübung der Akzeptanz, die sie für ihr eigenes Agieren ständig einfordern (im Zweifelsfall selbstverständlich auch unter der 'Zuhilfenahme' von Gewalt).
Alles Gute und viel Glück für Sie.
Darauf werde ich heute abend ein kleines 'Kaseler Nies'chen', Riesling Spätlese trocken (2015) der Bischöflichen Weingüter Trier köpfen. ;-)

Kommentar von Realist |

Moin,

meine ausländische Ehefrau ist Jüdin. Vor kurzen sagte Sie zu mir: "Wir werden in naher Zukunft von rot lackierten Faschisten und Islamisten in Deutschland beherrscht werden. Schau, der Michael Müller (SPD - Berlin) redet bei Islamisten die vom Verfassungsschutz beobachtet werden und als sehr radikal eingestuft sind und auf die massive Bitte des Zentralrates der Juden diese Rede dort nicht zu halten wird nicht reagiert. Das ist der Anfang vom Ende der Demokratie in Deutschland. Bald werden wir Juden wieder abgeholt werden. Lass uns Deutschland verlassen, solange wir es noch können."

Leider ist es so, dass man sich öffentlich seit 2015 nicht mehr als Jüdin/Jude erkenntlich zeigen darf und das irre ist eigentlich, wer öffentlich das versucht anzusprechen wird als Nazi und Rassist beschimpft.

Meinen Klarnamen werde ich nicht veröffentlichen, da wir nicht Besuch von der linksfaschistischen islamistischen Antifa haben möchten.

Kommentar von Helmut M.A.S. |

Liebes FeinStil Team.
Glueckwunsch zum Stil,den Sie pflegen.Gerne wuerde ich an der Veranstaltung Leut.-Schna.und Sarrazin teilnehmen.Ich werde an viele Freunde in Duesseldorf weiterempfehlen.Und bei meinem naechsten Besuch In Ddorf bin ich bei Ihnen.
Durch Tichys Einblick kam ich auf die Angelegenheit.Ich mache mir grosse Sorgen um die Meinungs-und Handlungsfreiheit in meiner Heimat .Wo ich immer kann-bis zum letzten Tag:Kampf den linken Faschisten!!!Weg mit all den Gutgrunzern und Genderaffen.Ich habe mich doch genau ausgedrueckt.?
Aus dem fernen Lateinamerika mit herzlichen Gruessen

Kommentar von Jürgen Ortlepp |

Sehr geehrtes Team von Feinstil,
viele Grüße aus Thüringen. Hier hatten ~40 Jahre die "Antifaschisten" in Form der SED die Regierungs- und Meinungsmacht, welche damals mit allen Mitteln, an der Westgrenze mit sogar mit Waffengewalt durchgesetzt, wurde. Das es in NRW so viele Menschen mit dieser Weltanschauung gibt, die sich auch represiver Methoden bedienen wollen, erstaunt mich immer wieder. Da derzeit noch die Möglichkeit besteht, dieser Klientel die Stirn zu zeigen, wäre es schön, das Sie die Vorlesung (auch ähnlich geartete) gewährleisten. Wünsche weiterhin vielen Erfolg für den von Ihnen zelebierten Feinstil.

Kommentar von Markus tho Pesch |

Ich wohne zwar weit weg von Euch, aber wenn ich mal in der Nähe bin, schaue ich bestimmt rein. Gut, dass Ihr für freie Meinungsäußerung kämpft. Man könnte ja mal einen Antifanten zu einer Diskussion einladen ;)

Kommentar von Gertrud Schreiber |

DANKE Feinstil
Bitte lasst Euch nicht einschüchtern. Wir leben in einem freien Land, NOCH.......

Kommentar von Gertrud Schreiber |

DANKE Feinstil
Bitte lasst Euch nicht einschüchtern. Wir leben in einem freien Land, NOCH.......

Kommentar von Sascha Bader |

Gute Aktion sich von ewig gestrigen und durchgeknallten Linken nicht vorschreiben zu lassen, wer was wo vorliest.

Kommentar von Alfons |

Herr Sarrazin empfindet Gefahr für die Gesellschaft durch Überdehnung. Die Antifa empfindet jede Form der Selbstbehauptung und Abgrenzung als gegen Ansprüche Stellende gerichtete Aggression. Die Antifa spricht also den Menschen ihr Selbsthauptungsrecht ab. Wollen / können wir das hinnehmen?

Kommentar von Thomas Weber |

Liebes Feinstil,

ich gratuliere Ihnen herzlich, dass Sie als einer der wenigen in Deutschland den Mut gehabt haben, der sich längst totalitär gebenden Antifa die Stirn zu bieten. Diese Leute würden, wenn sie könnten, dieses Land im Handumdrehen in eine Diktatur verwandeln, indem jeder Mensch Angst haben müsste, seine Meinung frei zu sagen. Denn sie allein wollen festlegen, was noch Meinung und was schon "Verbrechen" ist. Sie legen das schon heute willkürlich fest - jenseits von Rechtsstaat und Demokratie. Bereits heute bestimmen oft sie alleine, was öffentlich gesagt, geschrieben und gedacht werden darf.

Ich sage das, obwohl ich selbst Flüchtlingen geholfen habe und Rassismus entschieden ablehne, Wer aber so armselig agiert wie diese Menschen, der hat keinerlei Argumente mehr. Er ist ganz unten angekommen und kann nur noch pöbeln, brüllen, schreien und Gewalt ausüben. Was für ein armseliges Zeugnis.

Es braucht Menschen wie Sie, um dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten. Wann immer ich in Düsseldorf bin, ich werde Ihr Gast sein.

Kommentar von John Doe |

Liebe Linksextreme:
Wie wäre es denn, wenn ihr auf dem "Marktplatz der Argumente" mit ebensolchen agieren würdet, statt eure intellektuelle Hilflosigkeit zu zelebrieren und alles Nazi zu schimpfen, was nicht der links-grün-feministischen Orthodoxie entspricht? Wenn Sarrazin so viel Stuß redet, wie Ihr behauptet, dann sollte es doch ein Leichtes sein, ihn inhaltlich mit Argumenten zu widerlegen, oder? Diese Boykott- und Gewalt-Aufrufe sind nichts weiter als die intellektuelle Bankrotterklärung einer Linken - einer Linken wohlgemerkt, zu der ich mich einmal zugehörig gefühlt habe, die aber in den letzten zwei Jahrzehnten den Schwenk von 'progressiv' zu 'regressiv und reaktionär' vollzogen hat, ohne es selbst zu merken.

Kommentar von Marten |

Bravo, das zeigt Vernunft und Haltung. Durchhalten, weiter stark bleiben. Grüsse aus Berlin.

Kommentar von Dirk Verwiebe |

Meinungsfreiheit lebt man dadurch, dass man z.B. einen Anti-Sarrazin im FeinStil an einem anderen Tag ein Forum bietet. Auf dass sich der Besucher aus den Argumenten eine fundierte Meinung bilden kann.

Alles andere ist Faschismus!

ps
Ich habe sämtliche Werke des Herrn Sarrazin. Alleine schon weil es mir eine diebische Freude bereitet, im kleinen Kreis den einen oder anderen Gutmenschen zu bitten, mir »rechtes Gedankengut« direkt am Objekt aufzuzeigen. Bis heute seltsamsterweise leider vollkommen erfolglos. ;-)

Kommentar von Vincent Meyer |

In einer pluralistischen Gesellschaft sollte jede Form des Unsinns von Böhmermann über Sarrazin bis Merkel, Schulz und Gabriel ausgehalten werden (können). Es ist erstaunlich wieviele Menschen mittlerweile ihre Meinung als die "der richtigen Seite" betrachten und als Wahrer der Toleranz auftreten und diese dann mit Füßen treten. Man ist gar nicht mehr bereit, sich sachlich auseinanderzusetzen und Unsinn zu widerlegen, sondern man grenzt lieber gleich aus. Mir fällt dazu nur die Generation Schneeflöckchen ein, d.h. die Unfähigkeit andere Meinungen seelisch zu ertragen und gesellschaftliche Schutzräume zu fordern, in der Andersdenkende keinen Zutritt haben. Das kann ja jeder selbst für sich entscheiden und für seine eigenen vier Wände realisieren. Bedenklich wird es meiner Meinung nach aber, wenn selbsterklärte Tolerante Intoleranz von anderen fordern, um ihre Schutzräume in deren Privatsphäre auszudehnen.

An alle, die hier tatsächlich meinen, der Brief habe lediglich eine Meinung zum Ausdruck gebracht, vielleicht mal Nachhilfe in deutscher Sprache:
"Ich mag Herrn Sarrazin nicht" ist eine Meinungsäußerung. "Ich bitte Sie bzw. Ich fordere Sie auf, Herrn Sarrazin keinen Raum zu geben" ist KEINE Meinungsäußerung, sondern der Versuch einer Einflussnahme.

Mich erinnert die aktuelle Entwicklung in Deutschland fatal an die McCarthy Zeit in den USA ... nur diesmal eben in der deutschen Variante von rechts. ver.di verbreitet Denunziationsanleitungen, woran man AFDler erkennen kann mit der Bitte, sie zu outen. Selbsterklärte Gerechtigkeitsfanatiker suchen im Internet, nach allem, was ihnen rechts erscheint, um dann Boykottaufrufe gegen die Webeiten zu starten. Egal wenn da mal auch ein paar Unschuldige darunter sind. Und gutmeinende Bürger geben "Ratschläge" an Veranstalter in denen unverhohlen klar gemacht wird, dass Zuwiderhandlung auch Konsequenzen haben wird. Merkt Ihr eigentlich noch was???

Liebe Feinstiler, lasst Euch nicht beirren und haltet am Prinzip der Meinungsfreiheit und der politischen Auseinandersetzung mit Argumenten fest, etwas, das anderen offensichtlich schon verlorengegangen ist. Die Statistiken von Herrn Sarrazin sind wahrscheinlich genauso richtig oder falsch, wie man gegenteilige Statistiken finden wird. Es sind die teilweise falschen Schlüsse daraus, die man als Unsinn widerlegen muss. Aber in einer sachlichen Auseinandersetzung.

Kommentar von Astrid |

"Wir möchten Ihnen mitteilen, dass wir Herrn Sarrazin nicht kritik- und widerstandslos dieses Podium einräumen werden. Wir fordern, dass die Veranstaltung abgesagt wird. "

ich sehe diesen Satz durchaus als Drohung.
den was heißt denn "nicht widerstandslos einräumen werden?"
das feinstil ist ein privates Unternehmen und niemand hat das recht einer privaten Person oder einem privaten Unternehmen vorzuschreiben wen es einlädt.
Thilo Sarazzin ist ein freier Mensch mit einer freien Meinung der weder vom Verfassungsschutz beobachtet wird - anders als Mitglieder der Antifa - noch kriminell ist - ebenfalls anders als Mitglieder der Antifa.
er hat jedes recht überall zu sprechen.
liebe Betreiber des feinstil lasst Rock nicht einschüchtern. im gegenteil holt euch Security und freut euch über die , wenn sich ungewollte, publicity. ich Danke euch für euer Rückgrat und wäre gem dabei.leider wohne ich im Süden des Landes.

sicher habt ihr das hier schon entdeckt.
die Mehrheitsbevölkerung muß gegen solche linken Auswüchse zusammenhalten
http://www.bilkorama.de/nachbarschaft-gegen-rassismus-gegen-die-lesung-von-thilo-sarrazin-im-feinstil/

Kommentar von Sandra |

Liebe Isabel,

wie kommen sie darauf dass jemand mit Hilfe von Gewalt und Drohungen jemanden zum Schweigen bringen will? Dem Brief kann ich weder Gewalt, noch eine Drohung entnehmen.
Sie selbst sind es doch, die grade fordert, dass die "Gemeinschaft Fürstenplatz" nicht ihre Meinung öffentlich vertreten darf.

Kommentar von Isabel Kocsis |

Es iat schon unglaublich, dass sich eine "Gemeinschaft Fürstenplatz" anmaßen kann, zu bestimmen, wer seine Meinung öffentlich vertreten darf und wer nicht. Ich persönlich möchte Herrn Sarrazin gerne lesen hören. Man kann nur tieftraurig darüber sein, dass es mit der Demokratie in Deutschland wieder so weit gekommen ist, dass man Andersdenkende schon wieder mal gewaltsam und durch Drohungen zum Schweigen bringen will.

Kommentar von Frank |

Hallo Ulrike,
den Brief habe ich gar nicht angesprochen, mir ging es mehr um einige der hier abgegebenen Kommentare.
Allerdings bestätigt Dein 'kleiner Beleg' nur meine Vermutung, dass man sich mit den Kernaussagen von Sarrazin gar nicht befasst (oder befassen will).
Das BAMF hat kürzlich veröffentlicht, dass (mindestens) 60% der Asylbewerber keine Ausweispapiere vorlegen können. Ein Schelm (oder 'Fremdenhasser, Rassist, Nazi ...'), wer dabei an unser Asylrecht denkt.
Einer der Gründe für den Brexit waren die sog. Sozialleistungen für EU-Bürger. Wie Du richtig beschreibst, wurden diese in den letzen Jahren mehrfach angepasst, nicht zuletzt durch den Druck auf die Politik von Menschen wie Sarrazin.
Sarrazin macht sich ehrliche Sorgen um die Zukunft Deutschlands, und das sollte zumindest objektiv und ideologiefrei diskutiert werden.
Der erwähnte (Droh-)Brief will den Veranstalter unter Druck setzen und jede Diskussion verhindern.
Das spricht für ein sehr merkwürdiges Demokratieverständnis und offenbart auch die Angst, sich einer fakten basierten Diskussion zu stellen.

Kommentar von Ulrike |

Lieber Frank, hast du denn den Brief gelesen? Anscheinend nicht. Dann wüsstest du, dass sich sehr wohl mit Sarrazins Aussagen beschäftigt wird. Unter anderem wird auch aufgeführt, dass Sarrazins Auslegungen von Statistiken weder korrekt noch einwandfrei sind. Er lässt bewusst Informationen weg und legt Statistiken so aus, dass sie zu seinen Thesen passen. Eine Aufzählung seiner schlichtweg falschen Behauptungen hätten den Rahmen des offenen Briefes gesprengt.

Hier ein kleiner Beleg:

In seinem Buch „Wunschdenken“ behauptet er, dass das deutsche Asylrecht ursprünglich nur für politisch Aktive galt. Tatsächlich hat es diesen „ursprünglichen“ Sinn nie gegeben. Der Palamentarische Rat entschied für die uneingeschränkte Formulierung, die bis heute im Grundgesetz steht: „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.“
Desweiteren schreibt er :“Wer als EU-Bürger mit der bekundeten Absicht zur Arbeitsaufnahme in ein anderes EU-Land zieht, hat dort grundsätzlich vom ersten Tag an Anspruch auf alle nach dem nationalen Recht einschlägigen Sozialleistungen.“ Diese Behauptung ist schlicht falsch. Europäische und deutsche Gerichte haben in den letzten Jahren mehrmals das Recht auf Sozialleisten für EU-Bürger in Deutschland eingeschränkt. Zuletzt entschied die Bundesregierung im Februar diesen Jahres, dass Hartz-IV nur noch ab dem dritten Monat an nicht-deutsche EU-Bürger gezahlt werden darf – und das auch nur, wenn sie zuvor in Deutschland gearbeitet haben. Sarrazin schreibt auch: „Der anschwellende Asylbewerberstrom wird von Befürchtungen, Hoffnungen und wenig beweiskräftigen Behauptungen begleitet. Allmählich wird offenbar, dass er sich auch in der Zunahme von Kriminalität niederschlägt.“ Eine Kriminalstatistik, die seine These untermauert, liefert Sarrazin nicht.

Bittsehr.

Kommentar von Frank |

Ich frage mich immer wieder, ob diese Fundamentalkritiker an Herrn Sarazzin sein Buch überhaupt gelesen haben. Ich habe das getan, und mein erster Eindruck war - was für eine Fleißarbeit!
Die Zahlen und Statistiken, die Herr Sarazzin aufbereitet hat, muss man erst einmal zusammentragen.
Die daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen bleiben ohnehin weitestgehend dem Leser überassen.
Scheinbar kommen unserer Fundamentalkritiker zu Erkenntnissen (falls sie das Buch überhaupt gelesen haben), die so gar nicht in ihr Weltbild (Ideologie) passen - also weg damit (wie war das gleich mit postfaktisch?). Es sind 'nur' Fakten, die Herr Sarrazin präsentiert, wie wäre es denn mit einer fakten basierten Gegendarstellung, die Buchlesung wäre eine gute Gelegenheit dafür.
Aber das würde ja 'harte' Arbeit bedeuten - sich mit konkreten Argumenten auseinanderzusetzen.
Da ist eine 'Rufmordkampagne' doch viel einfacher - zumal sie von öffentlichen-rechtlichen Medien ja vorgemacht wird.

Kommentar von Manuela |

Obwohl keine neue Erfahrung mehr, so erstaunt und entrüstet es mich immer wieder aufs Neue, wie oft es Menschen in Deutschland gibt, die sich selbst für fortschrittlich, zukunftsgewand, und besonders für philantrop halten. Also entsetzt mich, wie oft solche Menschen einzig und allein ihre Meinung für die einzig wahre und richtige Meinung halten. Dabei dulden sie auch nicht im Geringsten eine auch nur ansatzweise erkennbare Abweichung dieser ihrer Meinung. Wenn es denn doch jemand wagen sollte, die so gute und so reine Auffassung von -hier- multikulti, multiethnisch, bunt, vielfältig, offen und schlicht globalistisch gender-offen NICHT zu lieben, so wird der- oder diejenige zum Totfeind erklärt, der mit allen Mitteln bekämpft werden muß. Der Zweck heiligt die Mittel, sagte schon Karl Marx und andere kommunistische Hardliner. Hier wird also von Gutdummenschen ein Kulturmarxismus propagiert, der klar denkenden Menschen in dieser sogenannten Demokratie lebensgefährlich werden kann. Wollt Ihr linken Gestalten das wirklich? Habt Ihr schon einmal daran gedacht was passieren würde, wenn Ihr Euch mit Eurem linken Faschismus durchsetzen würdet? Nein, bestimmt nicht. Soweit reicht es nicht bei Euch. Ihr würdet das Ende eines freien Europas und derer Gesellschaften nur noch stärker beschleunigen. Leider sind es immer schon Menschen Eurer Coleur gewesen, die jede Zivilisation in den Abgrund gestürzt haben. So zwingt Ihr die Menschen, die sich nicht Eurem Kulturfaschismus zu unterwerfen gedenken, zu drastischen Abwehrmaßnahmen. Ihr werdet sehen.
Ich hoffe inständig, Herr Sarazzin und die Zuhörer haben einen angenehmen Abend. Ich wäre gerne dort, geht aber nicht.

Kommentar von Max |

Liebes FeinStil,

am besten gefällt mir dieser Ausschnitt aus Dr. David Bergers Vita:

"Am 1. Februar 2015 wurde Berger als Chefredakteur von Männer fristlos entlassen. In einem Statement auf der Verlagshomepage wurde dieser Schritt damit begründet, dass Berger wenige Tage nach dem 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz mitverantwortlich für die Veröffentlichung eines antisemitischen und den Holocaust relativierenden Textes sei. Berger verwies im November 2015 darauf, dass der Autor jenes Textes, der Lehrer Daniel Krause, durch Gerichtsurteile von allen Vorwürfen freigesprochen wurde und beklagte eine „Selbstjustiz der Medien“. Auch von queeren Medien werden David Bergers Meinungen als rechtspopulistisch bewertet." (https://de.wikipedia.org/wiki/David_Berger_(Theologe)#cite_note-30, Stand 15.03.2017)

Seid ihr euch sicher, dass ihr einer Veranstaltung Raum geben möchtet, bei der ihr Menschen mit diesem Hintergrund fröhlich Wein einschenkt?

Viele Grüße,
Max

Kommentar von Christian |

Freie Meinungsäußerung ist ein hohes und zu schützendes Recht. Ich bin sehr froh, dass ich dieses Recht hier in Deutschland besitze.
Ich habe also auch das Recht, meine Meinung zu Thilo Sarrazin und seiner Meinung zu äußern. Diese Meinung muss nicht unbedingt seiner entsprechen, sie darf sogar das völlige Gegenteil seiner Meinung sein.
Nichts anderes passiert in diesem Brief. Ein Gruppe hat eine völlig andere Meinung und tut diese kund. Ganz genau so wie die Gruppe um Herrn Sarrazin herum. Dass das Aufeinanderprallen von absolut gegenteiligen Meinungen nie reibungslos abläuft, dürfte jedem bekannt sein. Zugegeben, die Forderung der Absage ist in meinen Augen unglücklich gewählt, eine Bitte wäre vll besser gewesen.
Dieser Brief droht also maximal mit dem Kundtun gegenteiliger Meinung und Widerstand und verüben weder Rufmord noch Bedrohung. Diese Gruppe hinter dem Brief beansprucht Meinungsfreiheit, genau wie Herr Berger (s.o.) und andere Sarrazin-Fürsprecher. Ich bitte das zu beachten.

Kommentar von Anne Karsten |

Danke, dass Sie Herrn Sarazin den Raum bieten.
jede freie Meinungsäusserung muss gewährleistet werden, davon lebt Demokratie
Diese Ausschlüsse zeigen nur die Angst derjenigen, die sich einem ehrlichen Diskurs nicht stellen wollen,
und daher weiterhin die Fakten verbergen müssen. SAPERE AUDE !!

Kommentar von Caja Maat |

Bitte lasst Euch nicht einschüchtern! Erstattet konsequent Anzeige gegen Bedrohungen und Rufmord. Es ist erschreckend, was derzeit in unserem Land passiert. Es spricht für sich selbst, wenn eine offene Debatte nicht mehr erwünscht ist, Kritiker von Sarasin, AfD & Co fehlende Argumente durch Gewalt ersetzen.

Kommentar von Dr. David Berger |

Nico: Wenn das so wäre, müsste sich die Gruppe, die den Drohbrief gegen diese Veranstaltung verfasst hat, eigentlich auflösen bzw. aufgelöst werden. Aber da wir Liberalkonservativen für die Freiheit -
auch die Meinungsfreiheit - kämpfen, kämpfen wir auch für Eure Meinungsfreiheit. Und wir maßen uns nicht an, zu entscheiden, was ein Verbrechen ist. Dafür ist in einem Rechtsstaat die Justiz zuständig.

Kommentar von Nico |

Kommentar gelöscht.

Grund: Beleidigung, abschätzende Bemerkung

Antwort von Uwe

Nach der Veröffentlichung behält sich FeinStil das Recht vor, Beiträge zu löschen, die eine vulgäre Sprache enthalten, persönliche Angriffe jeglicher Art oder Kommentare, die wir als anstößig oder abschätzig erachten.

Kommentar von Dr. David Berger |

Mit einem der offenen Gesellschaft und dem gesellschaftlichen Dialog ablehnend gegenüber stehender Drohbrief versucht derzeit eine "antirassistische" Gruppe eine Buchlesung Thilo Sarrazins in Düsseldorf zu verhindern. Dass der Brief zudem die rassistischen Ressentiments einer bestimmten, häufig zu kriminellen Gewalttaten neigenden Gruppe ("Antifa") bedient, bemerken die selbst ernannten Aktivisten dabei nicht einmal ... Dazu: https://philosophia-perennis.com/2017/03/14/drohbrief-gegen-sarrazin/

Kommentar von Sonja B. |

Hallo Uwe, hier meine Emailadresse.

Christian Lahme, wir hatten das Vergnügen ja schon auf Facebook, wo sie mir die von Einwanderern mitgebrachte Malaria an den Hals gewünscht haben.

Kommentar von Christian Lahme |

Ich finde es völlig richtig, dass in Ihrer Weinhandlung jeder Menschen mit jeglicher politischen Ausrichtung sein Buch vorstellen darf. Das gehört zu eine Demokratie dazu und es gehört sich nicht andere nur wegen ihrer politischen Gesinnung zu diskriminieren (Art. 3 GG). Gerade Herr Sarazin als SPD-Politiker in eine fremdenfeindliche Ecke zu stellen zeugt von schlechter Kinderstube. Ich hoffe sehr dass diese Lesung an Ihrem Ort stattfindet, wenn man Karten vorbestellen könnte, ich wäre definitiv dabei!

Kommentar von Sonja B. |

Ich spreche für die Gemeinschaft Fürstenplatz, wenn ich sage dass wir nicht dulden dass diesem Herrn in unserer Nachbarschaft eine Plattform geboten wird. Schaut doch mal auf die andere Straßenseite wo hunderte Kinder alle Hautfarben und Nationen friedlich miteinander spielen. Glaubt dass FeinStil wirklich eine Lesung von Herrn Sarrazin würde hier erwünscht sein?

Antwort von Uwe

Schade, dass Sie keine gültige E-Mail-Adresse angegeben haben, sonst hätten wir Sie gern kontaktiert.